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Pressemitteilungen

Bürgermeister und Gemeinderat würdigen herausragende Leistungen Urbacher Sportlerinnen und Sportler (14. September 2017)

Im Rahmen eines kleinen Stehempfangs würdigte am Montag dieser Woche im Sitzungssaal des Rathauses Bürgermeister Jörg Hetzinger im Beisein aller Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats vier junge Männer und eine junge Frau für deren herausragende sportliche Leistungen, die sie in diesem Jahr vollbracht haben. Begonnen hat er dabei bei Felix von Mallinckrodt, der gemeinsam mit seinen Staffelkollegen Noah Weinmann und Nicolai Christ Vierter bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im 3 x 1000 m Staffelwettbewerb geworden ist. Sein Staffelkollege Nicolai Christ wurde außerdem Landesmeister bei den Baden-Württembergischen Leichtathletik-Meisterschaften in Mannheim im 1500 m – Lauf. Eine ganz andere Sportart übt Luis Edenberger aus. Er fährt BMX-Rennen (Fahrrad über Buckelpisten) und gehört da bereits in seinen jungen Jahren zur nationalen Spitzenklasse in seinem Sport. Belegt hat er dies mit einem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften U17. In Leichtathletikkreisen längst ein guter Bekannter ist Marcel Fehr, der inzwischen bei den Herren zur absoluten Deutschen Spitzenklasse gehört. Der inzwischen für die SG Schorndorf startende Mittel- und auch Langstreckler wurde in diesem Jahr Dritter bei den Deutschen Leichtatheltik-Meisterschaften in Erfurt. Sein größter Erfolg 2017 war jedoch der Gewinn der Team-Europameisterschaft in Lille, wo er die Deutschen Farben in der Disziplin 3000 m-Lauf vertrat. Die absolute TOP-Sportlerin aus Urbach in diesem Jahr ist jedoch Marcel Fehrs Lebensgefährtin Hanna Klein. Ihr gelang, selbst für Experten, ziemlich überraschend der Einzug in den 1500 m-Endlauf bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft in London. Dort belegte sie in einem überaus starken Feld von erfolgreichen Starterinnen den 11. Platz und ließ dabei sogar die Weltrekordhalterin in dieser Disziplin aus Äthopien hinter sich. Wie stark die zierliche Läuferin, die wie Marcel Fehr in Urbach mit dem Laufen angefangen hat, inzwischen aber ebenfalls für die SG Schorndorf startet, in diesem Jahr unterwegs ist, dokumentieren auch weitere Erfolge wie jüngst der Sieg bei der Universiade in Taipeh im 5000 m-Lauf. In der selben Disziplin wurde sie Vizemeisterin bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Und schließlich wurde auch sie mit dem Team Deutschland Europameisterin im Teamwettbewerb, wo sie für Deutschland den 3000 m-Lauf absolvierte.   Bürgermeister Jörg Hetzinger bemerkte, er sei stolz darauf, dass in Urbach so erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler leben. Deswegen wollten der Gemeinderat und er mit dem kleinen Empfang außerhalb der regulären Sportlerehrung deren herausragende Leistungen besonders würdigen. Verbunden mit einer kleinen Aufmerksamkeit (Kino-Gutscheine), die er Hanna Klein und den jungen Herren überreichte, wünschte er diesen weiterhin viel Erfolg, den Antrieb weiterhin gut zu trainieren und vor allem, dass alle frei von Verletzungen bleiben.
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Bundestagswahl am 24. September 2017 (14. September 2017)

Am 24.09.2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt.  Alle Wahlberechtigten erhalten bis spätestens 3. September 2017 eine Wahlbenachrichtigung.  Wer ist wahlberechtigt?  Nach § 12 Bundeswahlgesetz (BWG) sind wahlberechtigt alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, die am Wahltage das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten, nicht nach § 13 BWG vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Wahlberechtigt sind bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen auch diejenigen Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben, unter den Voraussetzungen des § 12 Abs. 2 BWG. Wer bis 3. September 2017 keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, muss sich mit dem Servicebüro der Gemeinde Urbach, Konrad-Hornschuch-Straße 12, 73660 Urbach, unter Tel. 07181 8007-99 oder per E-Mail: servicebuero@urbach.de in Verbindung setzen.  Briefwahlunterlagen  Wahlberechtigte können einen Antrag auf Ausstellung eines Wahlscheins und auf Briefwahlunterlagen stellen. Der Vordruck für diesen Antrag befindet sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Wahlschein und Briefwahlunterlagen können außer schriftlich (entweder per Post oder durch Einwurf in den Rathaus-Briefkasten) auch persönlich im Rathaus, Servicebüro, Konrad-Hornschuch-Straße 12, 73660 Urbach, während der üblichen Öffnungszeiten beantragt werden. Wer seinen Wahlschein und seine Briefwahlunterlagen im Rathaus selbst in Empfang nimmt, kann direkt an Ort und Stelle in einer vorbereiteten Wahlkabine die Briefwahl ausüben. Bitte beachten Sie: wer für eine andere Person (auch für Ehegatten) einen Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragen oder abholen will, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist, und auch den eigenen Ausweis vorlegen.  Öffnungszeiten des Servicebüros  Montag                     07:30 - 19:00 Uhr Dienstag                  09:00 - 16:00 Uhr Mittwoch-Freitag     07:30 -16:00 Uhr Verlängerte Öffnungszeiten für die Beantragung von Wahlscheinen und Briefwahlunterlagen:Freitag, 22. September 2017, 16:00 – 18:00 Uhr   Online-Beantragung des Wahlscheins  Wahlschein und Briefwahlunterlagen können auch online beantragt werden ab 16. August 2017 bis 21. September 2017 11.00 Uhr. Sie müssen hierzu Ihren Wahlbezirk und Ihre Wählernummer angeben. Diese Angaben finden Sie auf Ihrer Wahlbenachrichtigung.Aus Sicherheitsgründen müssen Sie einen Zugriffsschutz (reCaptcha) „überwinden“. Oder Sie scannen mit einem Smartphone den QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ein, dann öffnet sich das vorausgefüllte Internet-Antragsformular.  Hier können Sie Ihre Briefwahlunterlagen online beantragen
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Am 1. September war es soweit: Die Wald(haus)Bank in der Urbacher Mitte wurde feierlich eingeweiht – mit Ansprachen, Kuchen und einem kleinen Umtrunk (08. September 2017)

Bärenhofstraße und Ortsdurchfahrt Bärenbach voll gesperrt (08. September 2017)

Remsradweg zwischen Anwesen Heinkel und Plüderhausen voll gesperrt – das gilt auch für Radfahrer und Fußgänger! (07. September 2017)

Akute Waldbrandgefahr - kein offenes Feuer am Grillplatz Roter Berg (26. Juni 2017)

Durch die Hitze und Trockenheit der vergangenen Tage und Wochen ist die Wald- und Flurbrandgefahr erheblich gestiegen und nimmt täglich weiter zu.   Die Feuerwehren ersuchen aus gegebenem Anlass die Bevölkerung um entsprechende Aufmerksamkeit bzw. Vorsicht sowie um aktive Mithilfe zur Vermeidung von Wald-, Wiesen-, Böschungs- und Heckenbränden.   Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass in den Wäldern jegliches Feuerentzünden sowie das Rauchen und das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen verboten ist.   Außerdem sollten folgende Regeln beachtet werden:   Kein Feuer im Bereich von Wald und Wiesen (Lager- und Grillfeuer, Verbrennen von Laub, etc.) entzünden!Keine Zigaretten wegwerfen (auch nicht aus dem Autofenster)!Keine Flaschen wegwerfen - sie können durch den Brennglaseffekt zum Ausbruch eines Brandes führen!Vorsicht beim Parken des PKW's im trockenen Gras: ein heiße Katalysator kann zur Zündquelle werden!Vorsicht auch beim Arbeiten mit landwirtschaftlichen Maschinen!   Feuerwehrnotruf 112 Die Feuerwehr weist ebenso darauf hin, dass bei einem ausgebrochenen Wald- oder Flurbrand die rasche Alarmierung entscheidend ist. Beim geringsten Verdacht (z.B. Wahrnehmen einer Rauchentwicklung) sofort den Feuerwehrnotruf 112 wählen! Möglichst genaue Ortsangaben erleichtern der Feuerwehr das Auffinden des Einsatzortes. Offenes Feuer am Grillplatz "Roter Berg" vorläufig verboten Aufgrund der Tatsache, dass die Feuerstelle am Grillplatz "Roter Berg" mutwillig zerstört wurde und derzeit akute Waldbrandgefahr herrscht, ist an diesem Grillplatz derzeit offenes Feuer verboten! Nutzer des Grillplatzes, die sich bereits angemeldet haben, können einen Gas- oder Holzkohlegrill mitbringen und betreiben. Es darf allerdings keine heiße Asche unbeaufsichtigt zurückbleiben und keinerlei Funkenflug erfolgen.
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Bauarbeiten für Hochwasserbecken an der Rems zwischen Plüderhausen und Urbach erfordern Vollsperrung des Remsradweges (26. Juni 2017)

Seit einigen Wochen bereits sind die Vorarbeiten für den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens an der Rems zwischen Plüderhausen und Urbach im Gange. So wurde u.a. das Ufergehölz vom Remswehr flussaufwärts großflächig gerodet. Auch die Leitungsarbeiten wurden fertiggestellt, für die der Radweg bereits vor einigen Wochen hat gesperrt werden müssen.   Es beginnen nun die Hauptarbeiten für das Sperrwerk und die Dämme, die auch den Remsradweg und die Gemeindeverbindungsstraße zum Neuweilerhof betreffen. So muss der Remsradweg ab der Abzweigung der Zufahrt zum Urbacher Waldsportplatz bzw. Schützenhaus voll gesperrt werden. Während die Zufahrt zum Waldsportplatz und Urbacher Schützenhaus ungehindert erfolgen kann, ist die Zufahrt zum Neuweilerhof von Urbacher Seite aus nicht mehr möglich. Bewohner und Besucher des Neuweilerhofs werden gebeten, von der B 29-Ausfahrt in Plüderhausen aus auf der südlich der B 29 verlaufenden Gemeindeverbindungsstraße zum Hof zuzufahren.   Der Remsradweg wird bereits ab der Remsbrücke bei der Kläranlage umgeleitet. Die Umleitungsstrecke führt dann über den Remsweg und die Seestraße in Urbach entlang der Bahnlinie nach Plüderhausen in die Straße „im Rank“. Von dort aus ist die Umleitungsstrecke ausgeschildert bis zum Gänswasen, wo die Umleitung wieder in die reguläre Route des Remsradwegs einmündet.   Der Remsradweg bleibt bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme voraussichtlich im Frühjahr 2019 im genannten Abschnitt gesperrt. Hier kann eine Skizze der Umleitungsstrecke heruntergeladen werden.
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Einhellige Zustimmung zum „Urbacher Turm am Gänsberg“ (23. Mai 2017)

Über zwölf Meter hoch soll er werden. Gebaut wird er in innovativer Leichtbauweise aus hochelastischen Sperrholzplatten. Als neues Wahrzeichen von Urbach soll er ins ganze Remstal hinein strahlen, als Orientierungspunkt wird er schon von weither sichtbar sein: Dem Gemeinderat und zahlreichen Besuchern der Bürgerfragestunde wurde der Entwurf für den neuen „Turm am Gänsberg“ von den beiden renommierten Architekten Professor Achim Menges und Professor Jan Knippers von der Stuttgarter Universität höchstpersönlich vorgestellt. Diese hatten ihre Konzeption der „Urbacher Landmarke“ einfühlsam auf die topografischen Gegebenheiten am Gänsberg ausgerichtet. Die Gemeinderäte waren von dem mutigen Architekturprojekt so begeistert, dass sie ihn einstimmig mit nur einer Enthaltung annahmen. Worum geht es? Für die Gartenschau wird in allen 16 Remstal-Gemeinden eine sogenannte „weiße Station“ errichtet, die den besonderen Charakter des jeweiligen Ortes mit einer markanten architektonischen Handschrift betont. Für die Realisierung wurden weltbekannte Architekturbüros aus ganz Deutschland für einen Wettbewerb gewonnen und per Losverfahren den einzelnen Gemeinden zugelost. „Mit dem Büro Menges/Knippers aus Stuttgart haben wir einen Volltreffer gelandet“, ist sich Bürgermeister Jörg Hetzinger sicher. Er hatte mit einigen Gemeinderäten, Mitarbeitern der Verwaltung und seiner Stellvertreterin Ursula Jud schon zwei Wochen zuvor alle Entwürfe der 16 Stationen bei der offiziellen Enthüllung im Schorndorfer Röhm-Areal anschauen können. Hetzinger ist überzeugt: „Mit dem Gartenschau-Turm am Gänsberg bekommt unsere Gemeinde ein ganz besonderes Highlight, das sich auch im Vergleich zu den anderen Modellen sehen lassen kann.“ Inspiriert für ihre Idee wurden Menges und Knippers von der ingenieurstechnischen Tradition der Turmbaukunst in Baden-Württemberg, die nicht nur den Stuttgarter Fernsehturm und den Killesbergturm, sondern viele weitere originelle Aussichtstürme hervorgebracht hat. Am Panoramweg am Gänsberg „soll deshalb ein Turm gebaut werden, der als vertikales Element der Horizontalität der Rems entgegengesetzt wird“, erläutert die Kuratorin und isländischen Stararchitektin Jórunn Ragnasdóttir im Begleitkatalog zu den 16 Stationen. Die Hälfte der Baukosten für Urbach in Höhe von rund 70.000 Euro übernimmt der Verband Region Stuttgart. Weitere 14.000 Euro fallen für die Vergrößerung des Fundaments an. Die doppellagige Tragekonstruktion besteht aus zwei jeweils 3 cm starken Sperrholzelementen, die computergesteuert vorgefertigt werden. Die Elemente werden vor Ort gebogen und montiert. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen wird eine Holzvorsatzschale angebracht, die bei Bedarf erneuert werden kann. Während der rund einwöchigen Bauarbeiten haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, die Entstehung des Gänsberg-Turms aus nächster Nähe mit zu verfolgen.  
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Bericht über die öffentliche Gemeinderatssitzung vom 16.05.2017 (23. Mai 2017)

TOP 1 Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner   Es wurden verschiedene Anliegen in Bezug auf den Straßenverkehr (fließend und ruhend) an die Verwaltung und an den Gemeinderat herangetragen. U.a. wurde das Parkverhalten in manchen Wohngebieten in den Abendstunden und am Wochenende kritisiert.   Die Verwaltung sagte zu, entsprechende Maßnahmen zu treffen bzw. die Probleme mit der dafür zuständigen Straßenbehörde im Landratsamt zu besprechen.   Mehrere Wortbeiträge von Bürgerinnen und Bürgern hatten auch Kritik und Bedenken bezüglich der Projekte der Gemeinde Urbach zur Remstalgartenschau 2019 zum Inhalt. Insbesondere wurden naturschutzrechtliche Belange aber auch wirtschaftliche Gründe von den Kritikern ins Feld geführt bei der Argumentation, warum sie sich gegen die Remstalgartenschau aussprechen.   BM Hetzinger versuchte, den Kritikern zu verdeutlichen, welche Chancen die Remstalgartenschau 2019 auch über den Veranstaltungszeitraum hinaus böte und warb dafür, die bereits im Haushalt der Gemeinde eingestellten bzw. in der mittelfristigen Finanzplanung dafür veranschlagten Finanzmittel auch für das lukrative Angebot, das damit geschaffen werden soll, auch einzusetzen.   Ein Bürger bat darum, bei anstehenden Straßenbauarbeiten im Ort darauf zu achten, dass im Hinblick auf die zunehmende E-Mobilität genügend Kapazitäten hinsichtlich einer dafür ausreichenden Stromversorgung zur Verfügung gestellt werden.   Die Verwaltung nahm diesen Hinweis dankbar auf.     TOP 2 Remstal Gartenschau 2019 – Zustimmung zum Entwurf für den Beitrag zu den 16 Stationen der Gemeinde Urbach   Auf den gesonderten Artikel unter der Rubrik „Urbach aktuell“ zu diesem Thema wird verwiesen.     TOP 3 Remstal Gartenschau 2019 – Waldhaus Urbach – Festlegung des Standorts sowie Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Rems-Murr, Kosten und Finanzierung , Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart   Weitere Planung   Der Gemeinderat hatte sich in seiner Sitzung am 25. April 2017 mit den Entwürfen für das Waldhaus Urbach befasst und sich mit großer Mehrheit für den Entwurf „Hochsitz“ ausgesprochen. Es handelt sich dabei um einen der vier von Studenten der Hochschule für Technik Stuttgart ausgearbeiteten Entwürfe. Herr Prof. Binder war in der Sitzung anwesend und machte deutlich, dass die Entscheidung über eine Beauftragung der Hochschule, d. h. eine noch zu gründende Planungsgesellschaft der Hochschule, mit der weiteren Planung und Realisierung des Vorhabens spätestens im Juli d. J. getroffen werden muss. Die Verwaltung sprach sich dafür aus, das möglichst energieautarke und aus Holz konzipier-te Gebäude durch die Hochschule vollends planen zu lassen. Auch die Realisierung sollte aus Sicht der Verwaltung mit der Hochschule und wie vorgeschlagen als Generalunternehmerlösung erfolgen, wobei nach Möglichkeit auch örtliche Betriebe und Betriebe aus der Region durch den Generalunternehmer beauftragt werden sollen. Die Verwaltung schlug deshalb vor, die weitere Planung und Realisierung mit der Hochschu-le für Technik Stuttgart anzustreben und das notwendige Honorarangebot dafür bei der Hochschule einzuholen. Die Beauftragung soll dann im Juli erfolgen.   Standort Am 6. Mai hatte der Gemeinderat zusammen mit der 2. Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rems-Murr, dem Geschäftsführer des Naturparkvereins Schwäbisch-Fränkischer Wald und Mitgliedern der für die natur- und waldpädagogischen Konzeption verantwortlichen Arbeitsgruppe, die unter Federführung der SDW gearbeitet hat, und Förster Volker Speidel den von der Verwaltung und der Forstverwaltung vorgeschlagenen Standort besichtigt. Dabei wurden alle wichtigen Vor- und Nachteile dieses Standorts diskutiert. Außerdem wurde überlegt, ob und wenn ja welche Alternativen dazu in Betracht kommen. Nach sehr ausführlicher Debatte hat sich der Standort südlich des Forststützpunkts in der Nähe des Niederfeldtraufwegs als der am besten geeignetste herauskristallisiert. Als Ersatzstandort wurde die Waldwiese, welche sich östlich des Panoramawegs befindet, ins Auge gefasst. Beide Standorte befinden sich zwar außerhalb, jedoch in der Nähe von Schutzgebieten. Damit die notwendige naturschutzrechtliche Genehmigung erteilt werden kann, muss die Gemeinde sämtliche im Zusammenhang mit der Remstal Gartenschau geplante Vorhaben, welche Schutzgebiete tangieren, in einem zusammengefassten Gutachten darstellen, damit der Eingriff in die Schutzgebiete insgesamt beurteilt und bewertet werden kann. Um die Un-terlagen vorlegen zu können, ist war es notwendig, in der vergangen Sitzung eine Standortentscheidung zu treffen, damit das Büro Stotz die Unterlagen zusammenstellen und dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium vorlegen kann. Außerdem werde die Verwaltung mit den Naturschutzverbänden vorab nochmals ein Gespräch führen. Mit vorgelegt werden sollen den Behörden auch die Planung für den Walderlebnislehrpfad, den Spiel- und Grillplatz, die Aussichtsstation am Panoramaweg auf dem Gänsberg, die Mountain-Bike-Strecke und die Aussichtspunkte samt den Änderungen in der Wegeführung beim Bergrutsch-Rundweg. Die Verwaltung schlug in diesem Zusammenhang vor, die beabsichtigte Abkürzung des Rundwegs nordwestlich des Bergrutsches, wie beim Ortstermin am vergangenen Samstag besprochen, nicht weiter zu verfolgen. Die nordöstlich geplante neue Wegeführung (alterna-tiv zur Hagsteige) soll jedoch weiterhin realisiert werden. Der als vorrangig vorgeschlagene Standort bietet durch die weiter vom Hagparkplatz entfern-te Lage und die Nähe zum Forststützpunkt Vorteile. Die Lage befindet sich im Wald und trotzdem müssen nur wenige Bäume entfernt werden. Falls notwendig, kann im Bereich des Forstlichen Stützpunkts zusätzlich auch eine Fotovoltaikanlage erstellt werden und die Trinkwasserversorgung wäre vom dort vorhandenen Brunnen ebenfalls leichter möglich. Auch dürfte die Firma Stihl am vorgeschlagenen Alternativstandort wenig Interesse haben, da für deren Zwecke (Tests von Motorsägen) das Gelände des Forstlichen Stützpunkts sich in fußläufig erreichbarer Nähe zum Waldhaus befinden sollte. Die bereits erfolgte Bestands-erhebung zum Artenschutz ergab kein Ausschlusskriterium. Kritisch könnte allenfalls der Abstand zum Vogelschutzgebiet werden, wobei dieser beim alternativen Standort Baumwie-se noch geringer ist. Die Verwaltung geht davon aus, dass die notwendige Pachtzahlung an das Land nicht hoch ist, so dass dieser monetäre Nachteil des favorisierten Standorts kaum ins Gewicht fallen dürfte. Ganz entscheidend bei der Standortfindung waren die Aussagen der Vertreterin der Schutz-gemeinschaft Deutscher Wald und des Geschäftsführers des Naturparkvereins, die sich zu-sammen mit dem Vertreter der Forstverwaltung wegen der schöneren Lage und den besse-ren Gegebenheiten für die Waldpädagogik für den Standort südlich des Forststützpunktes ausgesprochen haben. Nachdem die Ortsbesichtigung mit den Beteiligten sehr aufschlussreich gewesen war, schlug die Verwaltung vor, die Standortentscheidung für das Waldhaus nunmehr vorzunehmen und auch die anderen Standorte für die geplanten Maßnahmen mit zu beschließen. Der Standort ist auch schon mit der obersten Forstbehörde (Ministerium) abgestimmt.   Kooperationspartnerschaft für das Waldhaus mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Rems-Murr   Die Verwaltung schlug vor, mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Rems Murr (SDW) eine Kooperation zum Betrieb des Waldhauses zu vereinbaren. Inhalt der Kooperation soll eine Zusammenarbeit sein mit dem Ziel, das vorliegende Natur- und Wald-pädagogische Konzept für das Waldhaus Urbach gemeinsam umzusetzen. Konkret bedeutet dies, dass die Gemeinde Urbach Träger für das Waldhaus wird und die SDW die Gemeinde beim Betrieb des Hauses so gut wie möglich unterstützt und nicht zuletzt auch mit eigenen Veranstaltungen zum erfolgreichen Betrieb beiträgt. Außerdem möchte die SDW die Gemeinde als anerkannte Naturschutzorganisation bei der Einwerbung von Spenden und Sponsorengeldern unterstützen. Die notwendigen Anträge bei Stiftungen o.ä. sollen deshalb von der SDW als unserem Kooperationspartner gestellt werden. Auch der Naturpark hat der Gemeinde seine Unterstützung bei der Fördermittelbeschaffung zugesagt und möchte uns zudem beim späteren Betrieb durch Bezuschussung von Veranstaltungen unterstützen. Ferner ist der Gemeinde eine Zusammenarbeit mit dem Haus des Waldes in Stuttgart, das nicht genug eigene Kapazitäten für Veranstaltungen hat, in Aussicht gestellt worden. Damit sich die SDW um Fördermittel bemühen kann, sollte der Gemeinderat die von der Verwaltung vorgeschlagene Kooperation mit der SDW Rems-Murr für den Bau und Betrieb des Waldhauses Urbach ebenfalls beschließen. Der Arbeitsgruppe, welche das Natur- und Waldpädagogische Konzept für das Waldhaus Urbach unter Federführung von Uwe Hiller von der SDW und von Dr. Eberhard Bolay, dem ehemaligen pädagogischen Leiter des Haus des Waldes Stuttgart, erstellt hat, dankte BM Hetzinger nochmals herzlich. Dieses Konzept ist fertiggestellt und bildet zusammen mit dem ausgewählten Entwurf der Hochschule für Technik Stuttgart die Grundlage für die Suche von Sponsoren und Spendern. Ende Mai findet ein weiteres Gespräch mit Vertretern der Firma Stihl statt, welche das Waldhaus ebenfalls nutzen möchte. Kosten des Waldhauses Urbach einschließlich Folgekosten sowie Finanzierung In der Mittelfristigen Finanzplanung ist die Verwaltung bisher von Kosten für das Waldhaus Urbach in der Größenordnung von 400 000 Euro ausgegangen. Auf Grundlage des Entwurfs hat die Hochschule für Technik eine erste Kostenschätzung vorgenommen, die konservativ gerechnet wurde. Danach ergibt sich nach derzeitigem Planungsstand Folgendes: Bau- und Planungskosten für das Waldhaus (Schätzung Hochschule) 440 000 Euro Hinzu kommen nach unserer Schätzung noch folgende weitere Kosten:   Waldpädagogische Ausstattung (Schätzung SDW, Uwe Hiller) 20 000 Euro Möbel, Küche und EDV-Technik 45 000 Euro Außenanlagen 15 000 Euro   Gesamtherstellungskosten 520 000 Euro   Finanzierung Die Baukosten könnten wie folgt finanziert werden: Zuschuss des Landes aus Gartenschaumitteln 30 000 Euro Mittel aus Sponsoring und Spenden (erklärtes Ziel der SDW) 100 000 Euro Eigenmittel Gemeinde 390 000 Euro. Jährliche Folgekosten und Mieteinnahmen Nach Schätzung der Verwaltung muss für den Betrieb des Waldhauses mit folgenden jährlichen Folgekosten gerechnet werden (die Kosten im Gartenschaujahr selbst, sind natürlich deutlich höher): Verwaltung und Terminvergabe im Rathaus: (10 % Vollzeitstelle plus AG-Aufwand, Büro und Overhead ) 5 700 Euro Kontrollen vor Ort (Hausmeisterfunktion 3 Std.pro Wo.) 3 200 Euro Reinigung (5 Std. pro Woche) 4 600 Euro Versicherungen, o.ä. 500 Euro Betriebskosten (2 bis 3 Veranstaltungstage pro Woche, allenfalls Fremdwasserbezug bei Forst und Holzhackschnitzel, ansonsten energieautark) 800 Euro Gebäudeunterhaltung (nach 2. BV, Schönheitsrep. jedoch nur 50 % 150 qm) 2 100 Euro AfA (Gebäude 290000 2 %, Haustechnik 150000 5%, Ausstattung und Außenanlagen 70000 5 %) 17 300 Euro Zinsen (kalk. Zinssatz Gemeinde 4 % aus 520000 x 0,5 ) 10 400 Euro Pacht Grundstück (ca. 300 qm Annahme, Betrag muss vom Forst noch genannt werden) 300 Euro   Summe jährliche Folgekosten 44 900 Euro (ohne kalk. Zinsen sind es 34 500 Euro)   Einnahmen aus Mieten der möglichen Nutzer dürften in der Größenordnung zwischen 1 500 und 5 000 Euro jährlich anfallen (Nutzer: Schulen, Kitas, Waldpädagogen, Naturparkführer, sonstige Führer und Firma Stihl).   Zeitplan Bis Juli werden voraussichtlich noch nicht alle denkbaren Mittel von Spendern und Sponso-ren eingeworben sein bzw. die notwendigen Zusagen dafür vorliegen. Bis spätestens Früh-jahr 2018 müsste dies jedoch der Fall sein, d. h. vor einer von der Hochschule für Technik vorgeschlagenen Beauftragung eines Generalunternehmers, sollte die Höhe der möglichen Drittmittel bekannt sein. Nach Erteilung des Planungsauftrags an die Hochschule im Juli d. J. kann die Planung des Waldhauses für das Herbst-/Wintersemester 2017/2018 seitens der Hochschule vorgesehen, d.h. insbesondere auch die notwendige Planungsgesellschaft gegründet werden. Geschäfts-führer der Planungsgesellschaft soll ein Dozent der Hochschule werden, der ein eigenes Büro und damit entsprechende Erfahrung besitzt. Mit dieser Planungsgesellschaft wird dann der notwendige Architektenvertrag nach der HOAI geschlossen. Auch die notwendigen Fachingenieurleistungen werden von der Planungsgesellschaft mit erbracht. Anfang 2018 kann dann die notwendige Ausschreibung der Baumaßnahme als Generalun-ternehmerlösung geplant und im Frühjahr 2018 in Auftrag gegeben werden (es sollen mehre-re Angebote von Generalunternehmern eingeholt werden). Mit einer Bauzeit von mindestens 9 Monaten ist zu rechnen und es ist ratsam, noch einen gewissen Zeitpuffer einzuplanen. Um das Waldhaus realisieren zu können, hielt es die Verwaltung deshalb für notwendig, die weitere Umsetzung wie aufgezeigt in die Wege zu leiten.   Der Gemeinderat zeigte sich in Diskussion über die von der Verwaltung aufgezeigten Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise überwiegend positiv gestimmt. Lediglich zwei Gemeinderäte meldeten – in erster Linie aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus – Bedenken gegen des Waldhaus an. Sie befürchteten, dass die Kosten für das Waldhaus dazu führen könnten, dass die Gemeinde künftig bei anderen freiwilligen Investitionen kürzer treten müsste und womöglich das eine oder andere Projekt nicht realisiert werden könnte. Sie stimmten deshalb gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung der folgendermaßen formuliert war:   Die Gemeinde Urbach beabsichtigt, ein Waldhaus Urbach auf Grundlage des vorliegenden Entwurfs „Hochsitz“ zu den in der Vorlage genannten Kosten zu realisieren.   Die Planung soll durch die Hochschule für Technik Stuttgart erfolgen. Die Umsetzung soll wie beschrieben als Generalunternehmerlösung erfolgen. Die Verwaltung wird deshalb beauftragt, ein Honorarangebot von der Hochschule einzuholen und zu klären, ob und wie die Berücksichtigung örtlicher und regionaler Unternehmen von Generalunternehmern verlangt werden kann.   Für den Betrieb des Waldhauses Urbach wird mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Kreisverband Rems-Murr ein Kooperationsvertrag geschlossen. Die SDW soll die Gemeinde beim Betrieb des Waldhauses und bei der Gewinnung von Fördermitteln zum Bau nach besten Kräften unterstützen. Die Grundlage für den Betrieb des Waldhauses soll das vorliegende Natur- und Waldpädagogische Konzept bilden.   Als Standort für das Waldhaus Urbach wird das Waldgebiet südlich des Forststützpunktes des Rems-Murr-Kreises, östlich des Niederfeldtraufwegs festgelegt. Sollte dieser Standort aus Gründen des Naturschutzes ausscheiden, wird als Ersatzstandort der Standort auf der Waldwiese nördlich des Panoramawegs, östlich von der Hagsteige näher untersucht.   Die Standorte für die weiteren geplanten Vorhaben für das Wald- und Naturerlebnis am Bergrutsch Urbach werden wie im beigelegten Lageplan dargestellt beschlossen.     TOP 4 Eigenkapitalaufstockung der Remstalwerk GmbH & Co KG gemäß § 7 des Gesellschaftsvertrages   Zur Finanzierung der geplanten Gesamtinvestitionen in der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH und in der Remstalwerk GmbH & Co. KG im Jahr 2017 wird eine Eigenkapitalaufsto-ckung benötigt. Die Eigenkapitalaufstockung beträgt insgesamt 1.136.000 €. Die Gemeinde Urbach ist mit 10,5 % am Remstalwerk GmbH & Co. KG beteiligt und muss daher einen An-teil von 119.280 € einbringen. Die Erhöhung der Kapitaleinlage wird dem Rücklagenkapital zugeführt.   Der Gemeinderat stimmte dieser Eigenkapitalaufstockung einstimmig zu.     TOP 5 Jahresabschluss und Lagebericht für das Jahr 2016 der Remstalwerk GmbH & Co KG, der Regionalwerk Remstal Verwaltungs-GmbH und der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH   Die Geschäftsführerin des Remstalwerks, Frau Gabriele Laxander, hatte zunächst in nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderats ausführlich den Jahresabschluss des Remstalwerks erörtert und einen Bericht über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens abgegeben. Die für die Öffentlichkeit bestimmten Zahlen wurden anschließend in öffentlicher Sitzung nochmals dargelegt. Dabei fasste der Gemeinderat einstimmig folgende Beschlüsse:   Der Gemeinderat nimmt den Jahresabschluss und den Lagebericht 2016 der Remstalwerk GmbH & Co. KG und der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH zur Kenntnis. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, den Jahresabschluss 2016 der Remstalwerk GmbH & Co. KG mit einem Bilanzvolumen in Höhe von 20.751.564,55 € festzustellen. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, dem Vorschlag der Geschäftsführung, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.116,60 € auf das Verlustvortragskonto vorzutragen, zuzustimmen. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, der Geschäftsführung die Entlastung für den Jahresabschluss 2016 der Remstalwerk GmbH & Co. KG zu erteilen. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, das Stimmrecht der Remstalwerk GmbH & Co. KG in der Gesellschafterversammlung der Regionalwerk Remstal Verwaltungs-GmbH dahingehend auszuüben, dass der Jahresabschluss 2016 der Regionalwerk Remstal Verwaltungs-GmbH mit einem Bilanzvolumen in Höhe von 26.992,95 € fest-gestellt wird. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, das Stimmrecht der Remstalwerk GmbH & Co. KG in der Gesellschafterversammlung der Regionalwerk Remstal Verwaltungs-GmbH dahingehend auszuüben, dass der Geschäftsführung der Regionalwerk Remstal Verwaltungs-GmbH Entlastung für den Jahresabschluss 2016 der Regional-werk Remstal Verwaltungs-GmbH erteilt wird. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, das Stimmrecht der Remstalwerk GmbH & Co. KG in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH dahingehend auszuüben, dass der Jahresabschluss 2016 der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH mit einem Bilanzvolumen in Höhe von 17.713.358,92 € festgestellt wird. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, das Stimmrecht der Remstalwerk GmbH & Co. KG in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH dahingehend auszuüben, dass der Geschäftsführung der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH Entlastung für den Jahresabschluss 2016 der Remstalwerk Netzgesellschaft GmbH erteilt wird. Die Vertreter der Gemeinde Urbach in der Gesellschafterversammlung der Remstalwerk GmbH & Co. KG werden ermächtigt, den Aufsichtsrat der Remstalwerk GmbH & Co. KG zu entlasten.     TOP 6 Zuwendungsbescheid nach Richtlinie Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus – Vergabe der Beraterleistungen   Die Gemeinde Urbach hatte nach der „Richtlinie Förderung zur Unterstützung des Breitband-ausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (Fördermittel des Bundes) einen Antrag am 08.12.2016 eingereicht und mit Schreiben vom 24.04.2017 den Zuwendungsbescheid über 50.000 Euro erhalten.   Gefördert werden Beratungsleistungen nach Ziffer 3.3 Variante Gigabitgesellschaft. Diese beinhalten: - Analyse vorhandener Infrastrukturen - Geografische Analyse zukünftiger Bedarfe - Berücksichtigung geplanter Maßnahmen - Auffinden zentraler Übergabepunkte für Backbone-Verbindungen - Kosten-Analyse zur Erweiterung der Netzinfrastruktur zu einem FTTB-Netz - Prüfung Aufbau freies WLAN an relevanten Plätzen - Prüfung Anbindung Mobilfunk und Ausweitung   Der Gemeinde Urbach lagen für die Beraterleistungen zwei Angebote vor. Der Gemeinderat entschied sich durch einstimmigen Beschluss für das günstigere des Ingenieurbüros GEO DATA GmbH aus Westhausen und erteilte diesem zum Preis von 34.687,00 Euro den Auftrag für die Beraterleistungen nach der Richtlinie Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus.     TOP 7             Bebauungsplan Nr. 231 „Hauptstraße/Größenwiesenweg“ – Aufstellungsbeschluss   Einstimmig fasste der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Hauptstraße/Größenwiesenweg“. Auf die öffentliche Bekanntmachung im Mitteilungsblatt der Gemeinde vom 18.05.2017 wird verwiesen.     TOP 8 Freibad Urbach – Beseitigung des Wehrs und Bau von Vorlageschächten für die Wassererwärmung des Freibads   Der Urbach wird seit vielen Jahren von der Gemeinde als Wärmelieferant für das Freibad ge-nutzt. Für diesen Zweck befindet sich im Urbach ein bewegliches Wehr, welches während der Badesaison einen Aufstau ermöglicht. Daraus wird Bachwasser entnommen und dessen Wärme über einen Wärmetauscher auf den Schwimmbadwasserkreislauf übertragen. Für den Betrieb des Wehres ist die wasserrechtliche Genehmigung im Jahr 2015 abgelaufen. Die wasserrechtliche Genehmigung zum Wasseraufstau und zur Wasserentnahme war stets widerruflich und jeweils auf 10 Jahre befristet. Der Antrag auf Verlängerung bis 2025 wurde im Rahmen der Anforderungen an die ökologischen Erfordernisse der Wasserrahmen-richtlinie (EU-WRRL) nicht mehr verlängert. Diese strebt den guten ökologischen Zustand im Gewässernetz an, welcher unter anderem durch die Durchgängigkeit des Fließgewässers erreicht wird. Dadurch wird die Wanderung für Fische und Makrozoobenthos stromauf- und abwärts ermöglicht. Unterbrechungen durch Querbauwerke, wie zum Beispiel Wehre, müs-sen zurückgebaut werden. Der Höhenunterschied soll zukünftig über eine Sohlengleite überwunden werden. Damit die ökologische Wärmegewinnung beibehalten werden kann, sollen die Wasserentnahmevorrichtung erneuert und die Durchgängigkeit hergestellt werden. Aufgrund der Zusage, dass Maßnahmen zur Durchgängigkeit geplant werden, wurde der Wasseraufstau und Wasserentnahme bis Ende 2017 befristet und eine weitere Verlängerung der Befristung durch das LRA nicht mehr in Aussicht gestellt. Das Ingenieurbüro Riker und Rebmann aus Murrhardt stellte in der Sitzung eine Alternativlösung dar, wie das Bachwasser auch weiterhin für die Erwärmung des Freibades genutzt werden kann unter weitgehender Beibehaltung der bisherigen Leitungstechnik. Die Kosten dafür werden auf rund 170.000 Euro geschätzt, wobei die Gemeinde hier mit einem Zuschuss von rund 60.000 Euro rechnen kann und so ein Eigenanteil von rund 110.000 Euro verbleibt. Ausgeführt werden soll die Maßnahme bis zur Freibaderöffnung 2018.   Zunächst einmal beschloss der Gemeinderat nur die Genehmigungsplanung zur Beseitigung des Wehrs und für den Bau der Anlagen für die Wärmegewinnung des Beckenwassers im Freibad. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, die wasserrechtliche Genehmigung für den Rückbau des Wehrs und die Wasserentnahme für die Wärmegewinnung des Beckenwasser zu beantragen und einen Antrag auf Förderung der Maßnahme beim Land Baden-Württemberg zu stellen.   Außerdem erteilte der Gemeinderat die Freigabe zur Ausschreibung der Maßnahme nach der wasserrechtlichen Genehmigung und der Förderzusage des Landes. Dem Ingenieurbüro Riker und Rebmann aus Murrhardt wurde der Ingenieurauftrag mit einer Gesamtsumme von etwa 27.500 Euro erteilt.     TOP 9 Beschluss über die Annahme von Spenden   Der Gemeinderat nahm Spenden mehrerer Spender für verschiedene Zwecke in einer Gesamthöhe von 170 Euro endgültig an.     TOP 10 Bekanntgabe in nichtöffentlicher Sitzung gefasster Beschlüsse   Es wurden einige, in nichtöffentlicher Sitzung gefasste Beschlüsse bekannt gegeben.     TOP 11 Verschiedenes   11.1 Hochwasserschutz am Urbach   Aus der Mitte des Gemeinderats wurde angefragt, wie die Entwicklung beim Hochwasserschutz am Urbach sei.   Die Verwaltung erinnerte in diesem Zusammenhang, dass der Gemeinderat beschlossen hat, diese Maßnahmen aus Kosteneinsparungsgründen aus der mittelfristigen Finanz- und Investitionsplanung herauszustreichen.
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Bericht über die öffentliche Gemeinderatssitzung vom 25.04.2017 (04. Mai 2017)

TOP 1 Remstal Gartenschau 2019 - Information über Kosten für das Waldhaus Urbach u. Auswahl des in Betracht kommenden Entwurfs der Hochschule für Technik Stuttgart u. Auftrag zur Machbarkeitsstudie für die "Stuttgarter Holzbrücke" in der Urbacher Mitte II   Am 31.01.2017 wurden im Rathaus die Entwürfe und Modelle für das Waldhaus Urbach vorgestellt. Die insgesamt vier Arbeiten wurden von Studenten des Studiengangs KlimaEn-gineering der Hochschule für Technik, Stuttgart entworfen. Inzwischen wurde durch eine Arbeitsgruppe ein Natur- und Waldpädagogisches Konzept erarbeitet, welches in der Einwohnerversammlung am 29.03.2017 durch Frau Dr. Kirsten Kindermann vorgestellt wurde. Der Standort für das Waldhaus ist südlich des ehemaligen Depots, jetzt Forststützpunkt, vor-gesehen. Damit die Genehmigungsfähigkeit abschließend mit den Behörden geprüft werden kann, sollt in der vergangenen Gemeinderatssitzung die Entscheidung getroffen werden, welcher Entwurf umgesetzt werden sollte, damit dies anhand einer konkreten Planung durchgeführt werden kann. Weiter ist Ziel der Gemeindeverwaltung mit dem Entwurf Sponsoren für das Waldhaus zu finden. Eine abschließende Entscheidung, ob das Waldhaus gebaut wird, soll dann in einer Sitzung im Juli dieses Jahres erfolgen. So war es von der Verwaltung vorgesehen. In der Sitzung entwickelte sich dann jedoch eine Diskussion um den Standort für das Waldhaus, den manche in der Bürgerschaft und auch im Gemeinderat kritisch sehen. BM Hetzinger verwies dabei auf einen Ortstermin am 6. Mai, bei dem der Gemeinderat Gelegenheit erhalten soll, die natürlichen Gegebenheiten und die damit verbundenen Vor- und Nachteile nochmals an Ort und Stelle in Augenschein nehmen zu können. Erst danach soll eine endgültige Entscheidung zum Standort getroffen werden. Aus der Mitte des Gemeinderats wurde deshalb angeregt, die Entscheidung, welches Modell zum „Waldhaus“ realisiert werden soll, zu vertragen. Damit die Verwaltung jedoch weiter planen und vor allem auch Sponsorengelder einwerben kann, war es nach deren Meinung erforderlich, schon jetzt für Klarheit zu sorgen, welcher der Entwürfe ggf. realisiert werden soll. So sah es auch eine große Mehrheit im Gemeinderat und entschied sich für den Entwurf Nr. 2 mit dem „Hochsitz“ der Studentinnen Helder und Müller. Dieser ist, gemessen an den veranschlagten Baukosten, mit Gesamtkosten von 438.000 € brutto nicht nur der günstigste der vier Vorschläge, sondern war auch bei der vorangegangenen öffentlichen Präsentation im Rathaus am besten angekommen. Professor Binder von Hochschule für Technik machte dabei gegenüber Skeptikern, die eine weitere Verteuerung des „Waldhauses“ befürchteten deutlich, dass die Kosten dabei sehr „konservativ“ geschätzt worden seien, also mit keinen weiteren Kostensteigerungen zu rechnen sei. Zuvor wurde ein Beschlussantrag mit großer Mehrheit abgelehnt, nicht den Entwurf 2 zu realisieren, sondern den Entwurf 1, der unter dem Begriff „Satteldach“ firmierte und von den Studenten Achterfeld und Kimmig erarbeitet wurde. Professor Binder hatte in der vorangegangen Diskussion verdeutlicht, dass alle vier Entwürfe sehr gut geeignet wären, die Anforderungen an das Urbacher „Waldhaus“ zu erfüllen. Bis zur Gemeinderatssitzung im Juli wird die Verwaltung nun weitere Entscheidungskriterien beleuchten und in Erfahrung bringen wie die Finanzierung des „Waldhauses“ und dessen Folgekosten. Erst dann wird der Gemeinderat die endgültige Entscheidung treffen, ob der Entwurf „Hochsitz“ als Urbacher „Waldhaus“ realisiert wird oder nicht.   Klar hingegen ist, dass das Ingenieurbüro Knippers und Helbig aus Stuttgart den Auftrag erhält, eine Machbarkeitsstudie für die so genannte „Stuttgarter Holzbrücke“ zu erstellen. Dabei soll geprüft werden, ob sich diese neuartige Brücke dafür eignet, den Urbach zu überspannen und die beiden Baugebiete Urbacher Mitte I und II miteinander zu verbinden. Professor Knippers ist ebenfalls an Hochschule für Technik war neben seinem Kollegen Binder ebenfalls mit seinen Studentinnen und Studenten an den Planungen für das „Waldhaus“ beteiligt. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, die Machbarkeitsstudie zum Preis von 30.736 € bei seinem Büro in Auftrag zu geben.     TOP 2 Remstal Gartenschau 2019 – Sachstandsbericht und Bildung eines Arbeitskreises   Die Verwaltung informierte den Gemeinderat darüber, dass die Gesellschafter der Gartenschau GmbH bei ihrer letzten Versammlung beschlossen hatten,   aus Kostengründen auf eine Veranstaltung zu verzichten, bei der zur Halbzeit der Gartenschau die B 29 hätte gesperrt werden sollen, mit dem Ziel diese an einem Tag für 8 Stunden zu einer durchgängigen „Veranstaltungsmeile“ umzufunktionieren,den Durchführungszeitraum zu verkürzen und mit der Gartenschau erst am 3. Mai oder 10. Mai zu beginnen, anstatt am 9. April, wie ursprünglich vorgesehen.   Weiterhin beschloss der Gemeinderat, für die weiteren Planungen und Vorhaben zu Gartenschau auf örtlicher Ebene, einen Arbeitskreis zu gründen, in dem neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern und Vertretern der Verwaltung auch Mitglieder des Gemeinderats beteiligt sein sollen. Folgende Ratsmitglieder wurden dabei von den Fraktionen entsandt:   FW-Fraktion: GRin Bruckmann, GRin Jud, CDU-Fraktion: GR Bertsche, SPD-Fraktion: GRin Schön, Bündnis90/Die Grünen: GRin Bührle.     TOP 3 Entwicklung des Industriegebiets Schraienwiesen – Abschluss eines Dienstleistungsvertrags zur Wirtschaftlichkeitsberechnung   In seinem Sachvortrag wies BM Hetzinger darauf hin, dass es derzeit praktisch keine Gewerbebauplätze mehr in Urbach gebe. Im Baugebiet bei der Auerbachhalle sei nur noch ein Platz zu vergeben. Alle anderen seien bereits verkauft. Dies treffe auch für das Baugebiet „Ober Mühlwiesen“ zu. Deswegen sollte sich nach Ansicht der Verwaltung daran machen, sowohl kleinen Handwerksbetrieben, als auch größeren Betrieben mit einem Platzbedarf von mehr als 4000 bis 5000 m² Entwicklungsmöglichkeiten in Urbach gegeben werden können. Während die kleineren Gewerbebauplätze in einem noch zu erschließenden Baugebiet „Auf der Au“ entstehen sollen, beabsichtigt die Verwaltung, ein neues Industriegebiet in den „Schraienwiesen“ zu ermöglichen. Dafür stünden gemäß des gültigen Flächennutzungsplans rund 10 Hektar Fläche zur Verfügung, verdeutlichte BM Hetzinger in der Sitzung. • Nachdem Flächen für Industriebetriebe im Raum Stuttgart immer weniger zur Verfügung stehen, glauben wir, dass Bedarf vorhanden ist. Dies hat sich auch gezeigt als seinerzeit Überlegungen zur Ansiedlung von Logistikunternehmen getroffen wurden. Daraufhin haben sich mehrere produzierende Industriebetrie-be bei uns gemeldet. Auch ein Urbacher Betrieb ist an uns herangetreten und benötigt einen Bauplatz mit mindestens 5.000 qm Fläche. Für Urbach wäre es nach Ansicht der Verwaltung gut, wenn weitere Arbeitsplätze geschaffen werden könnten und auf lange Sicht dann auch sich eine Verbesserung bei der Gewerbesteuer einstellen würde. Das Gelände soll deshalb zunächst erworben und je nach Bedarf dann in Abschnitte erschlossen werden. Die relativ große Fläche mit zahlreichen Grundstückseigentümern mache allerdings das Verfahren schwierig, zumal dort auch mehrere ehemalige Heuhütten stehen, so der Bürgermeister weiter. Die Gemeinde wolle sich deshalb Man-Power einkaufen und sich eines Dienstleisters bedienen. Dieser soll den Grunderwerb respektive eine gesetzliche Umlegung durchführen und danach dann die Erschließung des Gebiets durchführen und vorfinanzieren. Dazu habe man mit zwei erfahrenen Unternehmen gesprochen. Es handelt sich um die Steg und die KE. Die Angebote sind wirtschaftlich betrachtet ähnlich, wobei die Vorgehensweise unterschiedlich ist.   Weiter erinnerte er daran, dass auch der Gemeinderat bereits Gespräche mit Vertretern beider Unternehmen geführt habe. Die Verwaltung schlug vor, den Auftrag an die KE zu erteilen, da deren Vorgehensweise nach Ansicht der Verwaltung die bessere Lösung sei. Dabei soll die Auftragsvergabe stufenweise vorgenommen werden.   Als erster Schritt sei eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung notwendig. Nur wenn diese positiv ausfalle, soll der städtebauliche Vertrag geschlossen werden. Die Kosten für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, welche in einigen Monaten vorliegen dürfte, belaufen sich auf 8.956 Euro brutto. Die Kosten für den städtebaulichen Vertrag, der sich gegebenenfalls danach dann anschließt, belaufen sich auf insgesamt 257.357 Euro.   Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag der Verwaltung durch einstimmige Vergabe der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung an die KE, die ein Tochterunternehmen der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist.   Vorher wurde von mehreren Vertretern im Gremium festgestellt, es sei sehr wichtig für die weitere Entwicklung der Gemeinde, Bauplätze für Gewerbe und Industrie anbieten zu können. Hervorgehoben wurde allerdings auch, dass man baldmöglichst mit Informationen über die weiteren Verfahrensschritte an die Grundstückseigentümer und die Bürgerschaft herangehen sollte, wenn die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zu einem positiven Ergebnis führen sollte.   TOP 4 Bebauungsplan im Bereich Steinfeldstraße-Uhlandweg Feststellung des Geltungsbereichs, Auftragserteilung und Kostenregelung   Aufgrund eines Bauvorhabens im dortigen Bereich hat das Landratsamt gefordert, die Änderung des bestehenden Bebauungsplans aus dem Jahr 1949 gefordert, wenn dieses so realisiert werden soll, wie von der Bauherrschaft beantragt. Ansonsten sehe die Baurechtsbehörde die Grundzüge des Bebauungsplan als beeinträchtigt an. Der Technische Ausschuss des Urbacher Gemeinderats habe das Einvernehmen zu den Abweichungen vom bestehenden Bebauungsplan bereits in der Sitzung am 08.11.2016 erteilt.   Bei der weiteren Aufarbeitung des rechtlichen Sachverhalts habe die Verwaltung festgestellt, dass auch andere Bauvorhaben im Plangebiet anders realisiert wurden, als im historischen Bebauungsplan vorgesehen. Dies wolle die Verwaltung bei der vorgesehenen Bebauungsplanänderung ebenfalls bereinigen. Letzteres sollte nach Ansicht der Verwaltung auch dazu führen, dass die Kosten der Bebauungsplanänderung nicht, wie sonst üblich, von deren Verursacher zu tragen sind, sondern in diesem Fall von der Gemeinde.   Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Bebauungsplan Nr. 099 „Steinfeld“ im Bereich der Grundstücke Steinfeldstraße 8 und Uhlandweg 3-7 (Nordseite des Uhlandwegs) einschließlich der Straßenfläche des Uhlandwegs zu ändern. Der Vermessungsbüro Käser aus Plüderhausen wurde mit der Erarbeitung des Bebauungsplanentwurfs beauftragt. Die Kosten des Bebauungsplanverfahrens trägt die Gemeinde Urbach.   TOP 5 Bebauungsplan Nr. 229 „Austraße/Wilhelmstraße“: Aufstellungsbeschluss   Einstimmig fasste der Gemeinderat den Beschluss, für das Quartier zwischen den Straßen Austraße, Wilhelmstraße, Maiergartenstraße und Konrad-Hornschuch-Straße den Bebauungsplan Nr. 229 „Austraße/Wilhelmstraße“ aufzustellen. Der genaue Geltungsbereich ergibt sich aus dem Lageplan des Büros ARP, Architektenpartnerschaft, Stuttgart vom 05.04.2017. Der Aufstellungsbeschluss und der Lageplan wurden bereits im Mitteilungsblatt der Gemeinde vom 27.04.2017 öffentlich bekannt gemacht.     TOP 6 Erlass einer Veränderungssperre für den Geltungsbereich des künftigen Bebauungsplans Nr. 229 „Austraße/Wilhelmstraße“   Bis zum Inkrafttreten des zuvor beschlossenen Bebauungsplans hat der Gemeinderat einstimmig eine Veränderungssperre erlassen. Ziel, Zweck und Geltungsbereich der Veränderungssperre wurden ebenfalls bereits im Mitteilungsblatt der Gemeinde vom 27.04.2017 öffentlich bekannt gemacht.     TOP 7 Radverkehrskonzept Urbach – Vergabe des Planungsauftrags   Bereits im letzten Jahr hatte der Gemeinderat beschlossen, die Radwegkonzeption der Gemeinde grundlegend überarbeiten und neu ausrichten zu lassen. Mit den Planungsarbeiten hat er nun das Büro brenner Bernard Ingenieure GmbH aus Aalen mit einer Auftragssumme von 29.688 € beauftragt. Dessen Arbeitsprogramm umfasst   die Bestandsaufnahme und Standorterhebungen samt Verkehrsinfrastruktur, Verkehrsdaten, Siedlungsstruktur, PlanunterlagenBürgerbeteiligung in Abstimmung mit der GemeindeVerkehrsanalyseÜberprüfung und Ergänzung des bestehenden Radverkehrsnetzes mit MaßnahmkonzeptionAusarbeitung des Planungskonzepts und des Untersuchungsberichts.     TOP 8 Eigenkontrollverordnung – Erweiterung des Auftrags zur Kanalreinigung, optischen Inspektion und Zustandsbeschreibung   Bereits im vergangenen Jahr wurde mit der optischen Inspektion des Urbacher Kanalnetzes begonnen. Jedoch hatten da die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel nicht ausgereicht, das gesamte Kanalnetz wie von der Eigenkontrollverordnung vorgeschrieben zu überprüfen. Diese Arbeiten sollen nun in diesem Jahr fortgesetzt und beendet werden.   Hierzu erteilte der Gemeinderat einstimmig der Fa. Beyerle aus Eppingen den weiteren Auftrag für die Befahrung von insgesamt etwa 11,5 km Kanalleitungen zum Preis von 32.784,50 €.   Außerdem wurde – ebenfalls einstimmig – das Ing.-Büro Riker und Rebmann aus Murrhardt mit der Auswertung der Kanalaufnahmen zum Preis von 86.161,83 € beauftragt.     TOP 9 Erneuerung des Entwässerungskanals und der Wasserleitung in der Maiergartenstraße   Bei der optischen Untersuchung des Kanalnetzes in der Maiergartenstraße im vergangenen Jahr kamen im Abschnitt zwischen Hauptstraße und Straße Kleines Feldle so starke Schäden zu Tage, dass diese sofort behoben werden sollten.   Der Gemeinderat fasste deshalb einstimmig den Beschluss, den Kanal im besagten Abschnitt der Maiergartenstraße noch in diesem Jahr auszuwechseln und dabei auch die Wasserleitung und die Hausanschlüsse auf öffentlichem Grund zu erneuern. Hierzu genehmigte er außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von 90.000 € für die Kanalerneuerung, 43.000 € für die Sanierung der Wasserversorgung und 98.000 € für den Straßenbau im genannten Abschnitt. Außerdem vergab der Gemeinderat den Planungsauftrag für das Vorhaben an das Ing.-Büro Riker und Rebmann aus Murrhardt zum Preis von 38.000 € und erteilte die Freigabe für die Ausschreibung der Gesamtmaßnahme.     TOP 10 Sanierung der Hohenackerstraße und der Brunnenstraße –Erteilung des   Planungsauftrags   In der mittelfristigen Planung ist die Sanierung der Entwässerung, Wasserversorgung und Straße in der Hohenackerstraße zwischen Einmündung Uferstraße und Friedhofstraße für das Jahr 2018 und die Sanierung der Brunnenstraße für 2019 vorgesehen. Die Planungen sollen jetzt soweit vorangebracht werden, dass für die Haushaltsberatungen gesicherte Kosten zur Verfügung stehen.   Den Auftrag dafür erteilte der Gemeinderat durch einstimmigen Beschluss ebenfalls an das Ingenieurbüro Riker und Rebmann aus Murrhardt zu folgenden Einzelpreisen: Entwässerung 19.500 € brutto, Wasserversorgung 9.000 € brutto und Straßenbau 18.000 € brutto.     TOP 11 Ausscheiden von Herrn Gemeinderat Oliver Krötz aus dem und Nachrücken von Herrn Jürgen Schlotz in den Gemeinderat   Gemeinderat Oliver Krötz hat den Antrag gestellt, aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Gemeinderat ausscheiden zu dürfen. Diesem Antrag gab der Gemeinderat mit großem Bedauern aller Fraktionen einstimmig statt. Anstelle von Oliver Krötz wäre normalerweise dessen Sohn Daniel ins Gremium nachgerückt. Dieser befindet sich jedoch gerade in der Berufsausbildung bzw. im Studium und ist infolgedessen häufig und auch über einen längeren Zeitraum hinweg ortsabwesend. Aus diesen Gründen verzichtete er auf das Amt. An seiner Stelle rückt nun Jürgen Schlotz in den Gemeinderat nach. Der Wechsel in der SPD-Fraktion soll in der Sitzung des Gemeinderats vom 30.05.2017 vollzogen werden. Der Gemeinderat fasste den entsprechenden Beschluss einstimmig.     TOP 12 Bildung von Haushaltsresten im Haushaltsjahr 2016   Aus haushaltsrechtlichen Gründen fasste der Gemeinderat ohne Aussprache einstimmig folgenden Beschluss:   Der Gemeinderat der Gemeinde Urbach beschließt wie in der Anlage zu dieser Sitzungsvor-lage im Einzelnen dargestellt für das Haushaltsjahr 2016 die Bildung von   - Haushaltseinnahmeresten im Vermögenshaushalt in Höhe von 603.000,00 €; - Haushaltsausgaberesten im Verwaltungshaushalt in Höhe von 84.017,77 €; - Haushaltsausgaberesten im Vermögenshaushalt in Höhe von 8.201.105,57 €.   Die gebildeten Haushaltsreste sind im Haushaltsjahr 2016 zu buchen und in die Haushalts-ausführung 2017 zu übertragen.   Die einzelnen Haushaltsposten, bei denen die Haushaltseinnahme-, bzw. –ausgabereste gebildet wurden, können hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.     TOP 13 Beschluss über die Annahme von Spenden   Der Gemeinderat nahm Spenden verschiedener Spender für unterschiedliche Zwecke in einer Gesamthöhe von rund 1500 € endgültig an.     TOP 14   14.1 Schülerzahlen an der Wittumschule   Bürgermeister Jörg Hetzinger gab bekannt, dass sich die Schülerzahlen an der Gemeinschaftsschule Wittumschule weiterhin sehr gut entwickeln würden. Für das neue Schuljahr hätten sich bereits 53 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Im Vergleich zu den Gemeinschaftsschulen in den Nachbargemeinden sei dies ein sehr guter Wert und spreche für den guten Ruf, den die Wittumschule und damit auch die Lehrerschaft und Schulleitung genieße. Letztere wurde auch aus der Mitte des Gemeinderats bestätigt.     14.2 Schnellladestation für E-Fahrzeuge in der Urbacher Mitte II   Die Verwaltung gab bekannt, dass trotz eines vom Land aufgelegten Förderprogramms die Kosten für die Einrichtung einer Schnellladestation für E-Fahrzeuge im neuen Baugebiet Urbacher Mitte II die Kosten für die Gemeinde bei mehr als 50.000 € incl. Anschluss- und Baukosten liegen würden, wenn es eine Tankstelle sein soll, bei der die leeren Batterien eines E-Fahrzeugs innerhalb kurzer Zeit aufgeladen werden sollen (Schnellladestation DC bis100 KW für 2 CCS/Chademo Stecker). Eine Nummer kleiner würden immer noch rund 30.000 € fällig. Die Verwaltung war der Meinung, dass dieses Förderprogramm eher dazu geeignet sei, das Netz der Ladestationen entlang der Bundesfernstraßen auszubauen, als in einem Wohngebiet so etwas einzurichten. Dem widersprach niemand im Gemeinderat.     14.3 Verzögerung bei den Umlegungsverhandlungen für die „Urbacher Mitte II“   Auf Nachfrage aus der Mitte des Gemeinderats informierte die Verwaltung darüber, dass es bei der Umlegung der Grundstücke innerhalb des projektierten Baugebiets Urbacher Mitte II zu Verzögerungen komme, weil es große Schwierigkeiten bereite, die Eigentümer von einigen Mini-Grundstücken – sog. „Hanfraisen“ – ausfindig zu machen, die sich innerhalb des Umlegungsgebiets befänden. Man hoffe jedoch, dass man das Umlegungsverfahren bis zum Herbst 2017 abschließen könne.     14.4 Stellungnahme zum „Nord-Ost-Ring“ zwischen Fellbach und Waiblingen   Aus der Mitte des Gemeinderats wurde nachgefragt, ob es noch möglich sei, die bereits abgegebene Stellungnahme der Gemeinde Urbach zum Regionalverkehrsplan zu ergänzen zum Thema „Nord-Ost-Ring“ bei Fellbach. Falls dieser tatsächlich realisiert werden sollte, würde dieser eine erhebliche Vermehrung des Verkehrs auf der B29 bedeuten, so die Befürchtung des Fragestellers. Insofern wäre es aus dessen Sicht wichtig, hier von Seiten der Kommune aus entsprechend Position zu beziehen. Die Verwaltung teilte jedoch mit, dass die Frist für die Abgabe einer Stellungnahme zum Regionalverkehrsplan am Tag der Sitzung geendet hatte. Auch sei nicht so, dass grundsätzlich jeder hier in Urbach gegen den „Nord-Ost-Ring“ sei. Insofern müsste man die Thematik erst im Gemeinderat beraten und beschließen lassen.
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Zwei junge Urbacherinnen helfen bedrohten Flüchtlingen – Bürgermeister Hetzinger lobt sie für Ihre Zivilcourage (27. April 2017)

Mit sehr viel Umsicht und auch Mut haben Jessica Cortese (23) und Alessia Cerrone (19) reagiert, als vor wenigen Tagen auf dem Urbacher Marktplatz ein ortsbekannter Mann aus der rechten Szene offensichtlich angetrunken zwei Flüchtlinge erst verbal und dann auch tätlich angegriffen hat. Der Mann hatte die beiden Flüchtlinge aus Schwarzafrika in aller Öffentlichkeit zuerst wüst beschimpft und provoziert und dann auch körperlich angegangen, indem er einem der beiden die Kapuze vom Kopf riss und auch eine Ohrfeige gab. Die beiden Mädchen, die die Szene nach ihrem Einkauf im REWE mitbekamen, handelten spontan und couragiert. Sie gingen auf den pöbelnden und aggressiven Mann zu und forderten ihn lautstark auf, damit aufzuhören. Gleichzeitig alarmierten sie die Polizei. Dies veranlasste den Angreifer, von seinen Opfern, die sich im übrigen nicht wehrten, abzulassen.   Bürgermeister Jörg Hetzinger erfuhr von dem bemerkenswerten Handeln der beiden jungen Frauen durch den Brief einer Passantin, die den Vorfall ebenfalls mitbekommen hatte und diesen in ihrem Schreiben an den Bürgermeister schilderte. Nach Recherchen bei der Polizei zum Sachverhalt lud er Jessica und Alessia spontan zu einem kleinen Empfang ins Rathaus ein, wo er das mutige und umsichtige Vorgehen der beiden jungen Frauen würdigte. Dies sei ein beispielhafter Fall für Zivilcourage, die für uns alle vorbildhaft sein sollte, meinte Jörg Hetzinger zu dem Einsatz der beiden jungen gegen fremdenfeindliches Verhalten. Auch wenn so etwas eigentlich überhaupt nicht vorkommen sollte, sei es doch ermutigend, dass es immer noch Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die nicht nur wegschauen oder mehr oder weniger achtlos weitergehen, wenn sich solche Vorfälle ereignen.   Die beiden jungen Damen freuten sich nicht nur über die Wert schätzenden Worte des Bürgermeisters, sondern auch über die beiden Karten für das Urbacher Kabarett- und Comedy Programm, die er ihnen als kleine Geste des Dankes bei dem Empfang im Rathaus überreichte. Jessica und Alessia bedankten sich und meinten bescheiden, für sie sei dies eine Selbstverständlichkeit gewesen.
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Bauarbeiten für Hochwasserbecken an der Rems zwischen Plüderhausen und Urbach erfordern Vollsperrung des Remsradweges (07. April 2017)

Seit einigen Wochen bereits sind die Vorarbeiten für den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens an der Rems zwischen Plüderhausen und Urbach im Gange. So wurde u.a. das Ufergehölz vom Remswehr flussaufwärts großflächig gerodet.   Am kommenden Montag beginnen nun auch weitere Grab- und Leitungsarbeiten, die auch den Remsradweg und die Gemeindeverbindungsstraße zum Neuweilerhof betreffen. So muss der Remsradweg ab der Abzweigung der Zufahrt zum Urbacher Waldsportplatz bzw. Schützenhaus voll gesperrt werden. Während die Zufahrt zum Waldsportplatz und Urbacher Schützenhaus ungehindert erfolgen kann, ist die Zufahrt zum Neuweilerhof von Urbacher Seite aus nicht mehr möglich. Bewohner und Besucher des Neuweilerhofs werden gebeten, von der B 29-Ausfahrt in Plüderhausen aus auf der südlich der B 29 verlaufenden Gemeindeverbindungsstraße zum Hof zuzufahren.   Der Remsradweg wird bereits ab der Remsbrücke bei der Kläranlage umgeleitet. Die Umleitungsstrecke führt dann über den Remsweg und die Seestraße in Urbach entlang der Bahnlinie nach Plüderhausen in die Straße „im Rank“. Von dort aus ist die Umleitungsstrecke  ausgeschildert bis zum Gänswasen, wo die Umleitung wieder in die reguläre Route des Remsradwegs einmündet.   Nachdem im Anschluss an die am kommenden Montag beginnenden Leitungsarbeiten dann auch die großen Erdbewegungen und Hochbauarbeiten beginnen, bleibt der Remsradweg wohl bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme im Frühjahr 2019 im genannten Abschnitt gesperrt.
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Die Schule zukunftsfähig gemacht, den Schulstandort gestärkt: (12. Oktober 2016)

Am 23. September 2013 hatte die Gemeinde Urbach den Antrag gestellt, dass die Wittumschule zu einer Gemeinschaftsschule werden darf, am 10. Februar 2014 wurde dieser Antrag vom Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt. Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 erfolgte nach umfangreichen und sorgfältigen, vor allem auch konzeptionellen Vorbereitungen der Startschuss für den „Echtbetrieb“ mit der Klasse 5. Schon damals musste die Gemeinde dem Land zusagen, bis zum Schuljahresanfang 2016/2017 die für den Gemeinschaftsschulunterricht ab Klasse 7 notwendigen beiden Naturfachräume ergänzend zu schaffen. Am 23. Juli 2015 war der erste Spatenstich, ein gutes Jahr später ist der Neubau bezugsfertig. Und zur Einweihung, die im Rahmen des Schulfests der Wittumschule gefeiert wurde, gab es am vergangenen Samstag ein großes Stelldichein von Kindern, Eltern, LehrerInnen und an der Wittumschule Beschäftigten. Bürgermeister Hetzinger begrüßte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirchen, Vereinen und Verwaltung, und natürlich die Schulleitung und Elternvertreter der Wittumschule. Stellvertretend für alle Handwerker und Planer – und das waren weit mehr als 30 – begrüßte er den Architekten und seinen Bauleiter, Herrn Gebhard Kölz und Herrn Frank Roth, als Behördenrepräsentant Herrn Regierungsschulrat Thomas Biber vom Staatlichen Schulamt Backnang, und ebenso den Rektor der Hohbergschule Plüderhausen, Herrn Jürgen Groitzsch. Gleich vorneweg dankte Bürgermeister Hetzinger dem Saxophon-Quartett der Jugendmusikschule Schorndorf und Umgebung für den tollen musikalischen Einstieg und die weitere Umrahmung.
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Vandalen wüteten am Bergrutsch – nicht nur Sachschaden, sondern auch Ziegen verletzt (14. September 2016)

Mit brachialer Gewalt gingen unbekannte Täter vermutlich am vorvergangenen Wochenende, als zwischen Freitag, 2. und Sonntag, 4. September auf ihrer Zerstörungstour auf dem Bergrutschrundweg vor. So wurden an den „Stäffelen“ zwischen Ziegenstall und Aussichtsplattform großflächig die Geländer herausgerissen. Noch mehr Gewalt bedurfte es bei der Zerstörung einzelner Stufen und dem Herausbrechen einzelner Steine an der Plattform mit der Ruhebank. Letzteres ist wohl kaum unter Zuhilfenahme von Werkzeug wie Stemmeisen oder Spaten möglich gewesen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob in den umliegenden Gerätehütten womöglich eingebrochen wurde, um an solches Werkzeug heranzukommen. Reinhard Baumgärtner, Eigentümer der Ziegen, die im Bergrutsch die „Landschaftspflege“ betreiben, beklagte außerdem in der vergangenen Woche gegenüber dem Ordnungsamt Verletzungen an zwei seiner Ziegen, darunter auch ein offener Beinbruch. Nachdem die aufgetretenen Verletzungen in zeitlichem Zusammenhang mit den Schachschäden am Bergrutschrundweg stehen, liegt die Vermutung nahe, dass die Täter mit den offenbar überschüssigen Kräften auch für die Verletzungen der Tiere verantwortlich sind. Dass sich die Tiere diese selbst zugezogen haben, hält der Eigner für äußerst unwahrscheinlich. Falls zu den gänzlich unnötigen Sachbeschädigungen – der Bauhof schätzt die Schadensumme auf mindestens 1.000,00 € - jetzt noch Tierquälerei hinzukäme, würde das dem Ganzen noch eine andere Dimension geben. Insofern ist der Gemeindeverwaltung und der Polizei sehr daran gelegen, diese Untat aufzuklären, zumal es nicht das erste Mal war, dass es dort zu solchen Beschädigungen gekommen ist. Vor einigen Monaten hatten Unbekannte größere Steinblöcke aus der bei der Flurbereinigung angelegten Weinbergmauer herausgebrochen und den steilen Abhang hinunterrollen lassen. Auch damals entstand erheblicher Sachschaden. Das Ordnungsamt und der Polizeiposten Plüderhausen bitten die Bevölkerung um Mitteilung von Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit dem Vandalismus bzw. dem Angriff auf die Ziegen vom Bergrutsch stehen könnten. Vielleicht waren ja an besagtem Wochenende auch abends oder nachts „Stücklesbesitzer“ in der Nähe, die etwas mitbekommen haben. Ebenso wäre es wichtig zu erfahren, ob aus einem Gartenhäusle im fraglichen Gebiet Werkzeug entwendet wurde. Sachdienliche Hinweise – gerne auch vertraulich – nimmt der ermittelnde Polizeiposten Plüderhausen entgegen, Tel. 81344.
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