Sie sind hier:: Startseite / Gemeinde / Pressemitteilungen / Baupreis

"Stuttgarter Brücke" ist für den Staatspreis Baukultur nominiert

Foto:  Jan Potente

Die Jury des Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg nominierte in ihrer Sitzung am 7. November 24 Projekte für den Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg darunter auch die so genannte „Stuttgarter Brücke“, die seit Frühjahr dieses Jahres die Wohngebiete Urbacher Mitte I und II miteinander verbindet.
 
Nach acht Stunden intensiver Beratung war die Entscheidung gefallen. Eine unabhängige Jury mit Fachleuten aus Stadtplanung, Architektur und Ingenieurbau, mit Abgeordneten aller Landtagsfraktionen sowie mit Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL traf in ihrer Sitzung am 7. November 2019 ihre Auswahl aus 133 Einreichungen. Im Ergebnis wurden 24 Projekte für den Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg nominiert, die sich auf acht Sparten verteilen. In der Sparte „Infrastruktur-/Ingenieurbau“ konkurriert die von der ARGE Knippers Helbig GmbH, Stuttgart; cheret bozic architekten BDA DWB, Stuttgart geplante neuartige und innovative Brückenkonstruktion mit zwei weiteren Brückenbauprojekten im Kochertal und in der Ortenau.

Wie geht es weiter?
Welche Projekte schließlich mit dem Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg ausgezeichnet werden, wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 30. März 2020 bekannt gegeben. Neben den Staatspreisen werden Anerkennungen ausgesprochen. Für alle ausgezeichneten Projekte werden den jeweiligen Beteiligten Plaketten überreicht, für die Staatspreise zudem auch ein künstlerisch gestaltetes Preisobjekt. So stehen die Beteiligten aller nominierten Projekte bei der Preisverleihung im Mittelpunkt, denn gute Baukultur entsteht, wenn Bauherren, Nutzer und Planer, Bauwirtschaft und Behörden gemeinschaftlich zusammenwirken.

Der Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2020
Mit dem Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg will das Land besonders innovative, beispielhafte und übertragbare Lösungen für die planerischen und baulichen Herausforderungen in den Städten und Gemeinden des Landes würdigen und bekannt machen.
Gesucht waren Bauprojekte und städtebauliche Maßnahmen, die beispielhaft für eine qualitativ hochwertige baulich-räumliche Entwicklung und Gestaltung der Städte und Gemeinden des Landes sind und seit dem 1. Januar 2015 fertiggestellt bzw. abgeschlossen wurden. Idealerweise sollten sie in besonders innovativer und nachhaltig wirksamer Weise funktionale, gestalterisch-ästhetische, technisch-konstruktive, soziale, kulturelle, ökologische und ökonomische sowie prozessuale Qualitäten miteinander verbinden.
Besonderes Augenmerk war auf eine hohe Qualität in den Lösungen der Planungs- und Bauaufgaben des Alltags und der Prozesskultur gerichtet. Denn eine zeitgemäße, nachhaltige Baukultur lebt von der Berücksichtigung und Abwägung der vielen Erfordernisse und Interessen, die sich an jedem Ort auf eigene Weise stellen. Angesprochen waren darum insbesondere auch Projekte, die der Prozess- und Kommunikationsqualität sowie der zeitgemäßen Auseinandersetzung mit den lokaltypischen Werten der historisch gewachsenen Städte, Gemeinden und Kulturlandschaften einen besonderen Stellenwert einräumen.
Vor dem Hintergrund dieser ganzheitlichen und umfassenden Zielrichtung des Staatspreis Baukultur dankt das Wirtschaftsministerium als Auslober allen Einreichern für deren Projektbewerbungen, die ein breites Spektrum an Bau- und Planungsaufgaben repräsentieren.

Das Verfahren
Sämtliche Einreichungen wurden in den vergangenen Monaten einem mehrstufigen Auswahlverfahren unterzogen. Zunächst erfolgte die formale Vorprüfung und eine erste Sichtung der Einreichungen durch das Büro HJPplaner in Aachen, welches das Staatspreis-Verfahren betreut. Es schlossen sich am 12. September 2019 die Beratung der Einreichungen durch das Kuratorium des Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg und die Vor-Ort-Begutachtung einer Vorauswahl von Projekten an. Die abschließende Entscheidung über die Nominierungen für den Staatspreis Baukultur fiel im Rahmen der Jury-Sitzung am 7. November 2019. Die Jury legte, genauso wie das Kuratorium, großen Wert darauf, dass die Projekte in der Summe ihrer Eigenschaften vorbildlich sind und zu einer nachhaltigen Entwicklung der Städte und Gemeinden beitragen. So war bei jedem Projekt ein Katalog von Auswahlkriterien abzuarbeiten. Ein besonderes Augenmerk lag auf der kreativen Verknüpfung von zeitgemäßer Funktionalität, innovativer Technik, überzeugender Ästhetik und Nachhaltigkeit im umfassenden Sinn.

  |    | 
NACH OBEN

Servicebüro im Rathaus Urbach

Konrad-Hornschuch-Straße 12
73660 Urbach
Telefon  07181 8007-99
Fax  07181 8007-55
E-Mail  servicebuero@urbach.de

Öffnungszeiten Servicebüro
Montags       8.00 - 19.00 Uhr
Dienstags     8.00 - 16.00 Uhr
Mittwochs geschlossen
Donnerstags 8.00 - 16.00 Uhr
Freitags        8.00 - 12.00 Uhr
(jeweils durchgehend)

Öffnungszeiten übrige Dienststellen
Montags      14.00 - 19.00 Uhr
Dienstags      8.00 - 12.00 Uhr
Mittwochs geschlossen
Donnerstags  8.00 - 12.00 Uhr
Freitags         8.00 - 12.00 Uhr
(außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung)