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Nächtliche Gelage, Abfall und Scherben in der Urbacher Mitte II und andernorts machen kostenintensive Maßnahmen notwendig

Allein schon die fortwährenden Lärmbelästigungen durch mobile Akkulautsprecher, frisierten Rollern und lautstarkem Gegröle bis tief in die Nacht hinein sind ein echtes Ärgernis und haben insbesondere an Wochenenden so manchen Anwohnern im näheren und weiteren Umfeld des „Pavillons“ in der Urbacher Mitte II den wohlverdienten Schlaf geraubt. Aber dass es trotz intensiver Reinigung durch den kommunalen Bauhof unter der Woche insbesondere an den Wochenenden dort aussieht, wie auf einer Müllkippe mit zerbrochenen Flaschen, Kippen, Verpackungsmüll und anderem Wohlstandsdreck, ist nicht mehr länger hinnehmbar.
Dies sah auch der Gemeinderat so in seiner Sitzung am Dienstagabend, als dieses, auch auf Facebook intensiv diskutierte Thema zur Sprache kam.
Der Gemeinderat beschloss, einen privaten Sicherheitsdienst kurzfristig mit der Bestreifung diese Örtlichkeit nachts und am Wochenende zu beauftragen.
Sehr lange hatte man in Urbach gehofft, um solche, für die Steuerzahler und somit die Bürgerschaft sehr kostenintensiven Maßnahmen herumzukommen. Aber nun geht es nicht mehr anders. Die Umstände und vor allem die Tatsache, dass die geschilderten Auswüchse von Einzelfällen zur Regel geworden sind, erfordern Handlungsbedarf. Diese Erscheinungen sind freilich keine Urbachspezifischen und auch andernorts leider zur Regel geworden sind. Dadurch kommt die Polizei, die eigentlich für die Verhinderung bzw. Beseitigung derartiger Ruhestörungen sowie die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und kleineren Straftaten, wie z.B. Sachbeschädigungen und Vandalismus zuständig ist, in der Nacht und am Wochenende mit mangels ausreichender Personalausstattung kaum mehr nach, solche Zustände nachhaltig abzustellen, wie sie seit Wochen am „Pavillon“ herrschen. So muss nun die Kommune kostenmäßig einspringen für eine Aufgabe, die eigentlich dem Land als Dienstherren der Polizei obliegt. Nun ja, dem Steuerzahler kann es letztendlich egal sein, aus welchem Steuertopf das entsprechende Personal bezahlt wird. Hauptsache, die Missstände werden abgestellt.
 
Neben der „Urbacher Mitte“ wird der Sicherheitsdienst auch andere „Hotspots“ in Urbach bestreifen wie den Schulhof der Atriumschule und den Spielplatz „ErlebnisReich Rems“.
 
Es ist wahrlich ein Trauerspiel, dass solche an sich kropfunnötigen Maßnahmen und Kosten erforderlich werden, nur weil es einigen Zeitgenossen an elementaren Eigenschaften und Umgangsformen im gesellschaftlichen Miteinander in einer Ortsgemeinschaft fehlt. Leider zeigen sich halt auch hier bei uns auf dem Land (also nicht nur in städtischen Gebieten) inzwischen Umgangsformen und Auswüchse, die nichts mehr mit einem rücksichtsvollen Umgang und gegenseitigem Verständnis innerhalb der Bürgerschaft zu tun haben. Es scheint, dass auch hier, wie leider auch in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen, der/die Einzelne glaubt, seine Belange, Interessen und Lebensentwürfe realisieren zu können, ohne auf die seiner Mitmenschen Rücksicht nehmen zu müssen. Schade!
Jeder sollte sich mal wieder vor Augen halten, dass die persönliche Freiheit eben dort endet, wo die persönlichen Belange und Rechte anderer tangiert sind!

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