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Pressemitteilungen

Mehr Hochwasserschutz im Remstal (09. September 2020)

Nach 3,5 Jahren Bauzeit ist heute (8. September 2020) zwischen Urbach und Plüderhausen das Hochwasserrückhaltebecken 4 (HRB 4) eröffnet worden. Damit verfügt das Remstal jetzt neben zahlreichen Wehren auch über insgesamt vier Trockenbecken, die die Bevölkerung bei Hochwasser vor den Wassermassen schützen werden. „Wetterextreme nehmen immer mehr zu. Auch wir im Remstal haben in den vergangenen Jahren schon Erfahrung damit machen müssen. Mit den Hochwasserrückhaltebecken können wir die Schäden künftig sehr gering halten, sagte Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und Vorsitzender des Wasserverband Rems. Landrat Dr. Richard Sigel ergänzte: „Ich freue mich, dass nach den aufwendigen Planungen, dem Planfeststellungsverfahren und der Realisierung des Hochwasserrückhaltebeckens 4, dessen Bauzeit rund drei Jahre betrug, dieser Rückhalteraum an der Rems nun offiziell in Betrieb genommen werden kann.“   Das HRB 4 hat ein Rückhaltevolumen von 670.000 Kubikmetern und ist damit das kleinste im Remstal. Bedingt durch die Lage zwischen der Bahnlinie und der B 29 mussten rund 82.000 Kubikmeter Erde für insgesamt 2,3 km Deich aufgeschüttet werden. Umweltminister Franz Untersteller, der an der offiziellen Einweihung des Rückhaltebeckens teilnahm, sagte in seinem Grußwort: „Wir tun gut daran, trotz extremer Trockenheit und Niedrigwasserpegel auch das andere Extrem, nämlich das Hochwasser, nicht aus dem Blick zu verlieren.“ Umso wichtiger sei es, dass mit der Einweihung des Hochwasserrückhaltebeckens 4 eine spürbare Verbesserung im Hochwasserfall für die unterhalb liegenden Ortslagen im Remstal geschaffen worden ist. „Gerade für die Bürgerinnen und Bürger hier in der Region ist das eine gute Nachricht, die vor 30 Jahren von katastrophalen Überflutungen betroffen waren.“ Das Land hat den Bau des HRB 4 mit 13,1 Millionen Euro gefördert. „Unser großer Dank gilt daher dem Land Baden-Württemberg, ohne dessen Unterstützung eine solche Investition nicht möglich gewesen wäre“, so OB Klopfer. Urbachs Bürgermeisterin Martina Fehrlen bedankte sich für die gute interkommunale Zusammenarbeit: „Angesichts des Klimawandels werden gemeinsame Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Hochwasservorsorge immer wichtiger. Solidarität und koordinierte Zusammenarbeit wie im Wasserverband Rems sind für mich der Schlüssel für einen besseren Hochwasserschutz.“
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Gemeindeentwicklung in Urbach - Die Bevölkerung ist gefragt (02. September 2020)

Der Gemeinderat hat Anfang diesen Jahres die Erarbeitung eines Gemeindeentwicklungskonzepts für Urbach beschlossen. Dabei war von Beginn an klar, dass dieses Konzept unter Einbeziehung der Einwohnerinnen und Einwohner entstehen soll. Aus diesem Grund wird in den nächsten Tagen als erster Beteiligungsschritt eine Bürgerbefragung über die zentralen Themen des kommunalen Miteinanders durchgeführt.  Im Fragebogen werden die Themen „Leben, Wohnen und Arbeiten“, „Kultur, Freizeit und Nahversorgung“, „Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik und Verwaltung“ und „Gemeindeentwicklung Urbach 2035“ abgefragt. Die Ergebnisse gehen als wichtige Grundlage in die weitere Bearbeitung des „Gemeindeentwicklungskonzepts | URBACH 2035“ ein. Damit die Ergebnisse der repräsentativen Bürgerbefragung die Stimmung und Meinungen richtig wiedergeben, ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger teilnehmen und ihre ausgefüllten Fragebögen fristgerecht an das Büro Reschl Stadtentwicklung zurücksenden. Nur so liefern die Ergebnisse aus der zufälligen Stichprobe ein repräsentatives Meinungsbild der Gesamtbevölkerung. Auf jedem Fragebogen ist zudem ein Passwort vermerkt, mit dem alternativ zum Papier-Fragebogen die Online-Version genutzt werden kann. Mit Hilfe der individuellen Passwörter kann das Büro die doppelte Abgabe desselben Fragebogens ausschließen und Manipulation vermeiden. Die Anonymität der Befragung ist gleichzeitig zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Wer sich darüber hinaus im Gemeindeentwicklungsprozess einbringen möchte, hat die Möglichkeit an den weiterführenden Beteiligungsformaten teilzunehmen, welche voraussichtlich im Frühjahr 2021 durchgeführt werden. Diese zweite Phase der Bürgerbeteiligung bietet den Interessierten dann zusätzlichen Raum für Ideen und Diskussion. Zu den Dialogveranstaltungen wird die Gemeindeverwaltung rechtzeitig einladen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme! Denn mit Ihrer Meinung entscheiden Sie mit über die weitere Entwicklung der Gemeinde Urbach.
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Zukunft des Schloss-Kindergartens (20. August 2020)

Am 20.08.2020 ist der Gemeindeverwaltung bekannt geworden, dass seitens des Elternbeirats des Schloss-Kindergartens ein mit der Verwaltung nicht abgestimmtes Schreiben verschickt wurde (Überschrift „Der Schlosskindergarten soll abgerissen werden!“). Darüber hinaus entspannt sich momentan auf Facebook eine Diskussion, in der viele Gerüchte und Unwahrheiten kommuniziert werden. Dass dies in der Elternschaft Unruhe auslöst, ist nachvollziehbar.
 Die Gemeindeverwaltung möchte gerne die sachlichen Informationen hierzu geben. Es ist vorgesehen, dass der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 29.09.2020 eine endgültige Entscheidung über den künftigen Standort eines neu zu errichtenden Pflegeheimes treffen wird. Der Neubau eines Pflegeheims in Urbach wurde notwendig aufgrund der am 01.09.2009 in Kraft getretenen Landesheimbauverordnung Baden-Württemberg. Mit Hilfe dieser Verordnung soll sich die stationäre Versorgung und Betreuung in vollstationären Wohneinrichtungen der Alten- und Behindertenpflege deutlich verbessern. Aufgrund langfristiger Mietverträge konnte in Urbach eine Verlängerung der Übergangsfrist bis zum 30.09.2024 erwirkt werden. Zu diesem Zeitpunkt erlischt die Betriebserlaubnis des bestehenden Pflegeheims in Urbach. Sollte bis dahin kein neues Pflegeheim gebaut worden sein, müssen die Bewohnerinnen und Bewohner in andere Heime außerhalb von Urbach verlegt werden. Wer Interesse daran hat zu erfahren, wie in dieser Thematik der Sachstand ist, kann auf der Homepage der Gemeinde unter www.urbach.de auf der Startseite unten rechts ins „Bürgerinfoportal“ gehen, im Sitzungskalender die öffentliche Gemeinderatssitzung am 30.06.2020 anklicken und sich unter TOP 2 („Vorstellung der Machbarkeitsstudie für den Pflegeheimstandort Schlossareal und Standortentscheidung“) die Sitzungsvorlage Nr. 077/2020 und 13 Anlagen dazu (elektronische Dateien / PDF-Dokumente) durchlesen. Der Gemeinderat sprach sich in dieser Sitzung prinzipiell für das Schlossareal als Standort für ein neues Pflegeheim aus. Für die Platzierung innerhalb des Schlossareales gibt es verschiedene Varianten (Nord, Süd, West und Ost), die in der Sitzung vorgestellt wurden. In der Sitzung wurde zudem aus der Mitte des Gemeinderats eine zusätzliche Variante präsentiert. Sofern sich der Gemeinderat für die Variante „West“ entscheiden sollte, die sich baulich auf die Fläche erstreckt, auf der sich jetzt das Gemeindegebäude Hofackerstraße 30 befindet mit dem Schloss-Kindergarten im Erdgeschoss und Gemeindemietwohnungen darüber, muss das jetzige Gebäude weichen und dem Pflegeheimneubau Platz machen. Die endgültige Entscheidung im Gemeinderat ist aber bisher noch nicht gefallen. Ist am 29.09.2020 der Beschluss über den Pflegeheimstandort gefasst, muss als nächstes ein Investor und ein Pflegeheimbetreiber gesucht sowie in ein Bebauungsplanverfahren eingetreten werden. Dieser Prozess wird sich mindestens ein Jahr hinziehen. Während des Kindergartenjahres 2020/21 wird sich daher definitiv keine Änderung für den Schloss-Kindergarten ergeben. Sofern sich der Gemeinderat für die Variante „West“ entscheiden sollte, wird selbstverständlich ein Ersatz für den Schloss-Kindergarten an einem anderen Standort in Urbach-Nord gesucht. „Kurze Beine, kurze Wege“ soll auch in Zukunft die Devise sein. Diese Einrichtung ist rechtzeitig zu realisieren, bevor die möglichen Abbrucharbeiten für das Gebäude Hofackerstraße 30 und anschließend die Bauarbeiten für das Pflegeheim durchgeführt werden können. Die Eingriffe in den Schlosspark sollen so gering wie möglich ausfallen. Der Park an sich soll soweit wie möglich geschützt und optimaler Weise in seiner Aufenthaltsqualität positiv weiterentwickelt werden. Das beinhaltet insbesondere den Erhalt der großen alten Kastanienbäume, der Aufenthaltsflächen sowie des öffentlichen Spielplatzes. Diese Themen werden in öffentlicher Sitzung beraten und entschieden. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, an der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 29.09.2020 in der Auerbachhalle teilzunehmen.  
Martina Fehrlen
Bürgermeisterin

„Wie wärs mit einer Runde Boule?“ (19. August 2020)

Diesen Satz wird man sicher vermehrt in Urbach hören nach dieser erfolgreichen Einweihung des Bouleplatzes beim Pavillon in der Urbacher Mitte II.

Es war super, dass sich gleich so viele Frauen und Männer von dem Spiele mit der Kugel begeistern ließen. Und die hervorragende Einführung ins „Boulen“ durch ein Team um die TCU-Bouler Rolf Nowitzki und Horst Gotthardt, taten ihr Übriges.
Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Den Erklärungen wurde aufmerksam gelauscht, die Konzentration knisterte und Jubelschreie wurden hörbar, wenn die Kugel nahe am „Schweinchen“ platziert werden konnte.
Fazit: es war ein Treffen mit großem Spaßfaktor!

Diese Begeisterung für diese Sportart wollen wir mitnehmen, und bieten zwei weitere Termine an, an denen auch wieder erfahrene Bouler für Fragen mit dabei sein werden. Deshalb an alle die Frage:
„Wie wärs mit einer Runde Boule?“

Mittwoch 26.08.2020 und Mittwoch 02.09.2020, ab 18.00 Uhr auf dem Bouleplatz

Grillplatz "Hauwiese" vorübergehend gesperrt (07. August 2020)

Nach Rücksprache mit Herrn Revierförster Pfeiffer sperrt die Gemeinde Urbach den Grillplatz "Hauwiese" wegen Brandgefahr vorübergehend.
Wir bitten hier um Rücksichtnahme und Beachtung. 

Das Freibad hat geöffnet! (22. Juni 2020)

Hier kommen Sie direkt zum Online-Buchungssystem

Corona-Krisenstab tagte (18. März 2020)

Am 18. März 2020 hat der anlässlich der Corona-Pandemie gegründete Krisenstab der Gemeinde Urbach zum ersten Mal getagt. Natürlich als Telefonkonferenz und nicht persönlich, damit die Teilnehmenden nicht in die Gefahr kamen, sich womöglich zu infizieren und gleichzeitig in Quarantäne zu müssen. Verwaltungsspitze, DRK und Feuerwehr haben sich gegenseitig über den aktuellen Stand ausgetauscht und notwendige Maßnahmen besprochen. Der Corona-Krisenstab tagt jetzt 2 x pro Woche und zusätzlich nach Bedarf. Die Kommunikation und Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Martina Fehrlen
Bürgermeisterin

Ratgeber für Notfallvorsorge (17. März 2020)

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen
Dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe obliegt aufgrund des Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetzes die Aufgabe, die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung zu fördern und den Selbstschutz zu stärken. Die Empfehlungen des Amtes, sich auf Notfälle vorzubereiten, gehen dabei von einer gemeinsamen Verantwortung von Staat und Bürgerinnen und Bürgern für das Gemeinwesen aus.Der „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ ist der Nachfolger der Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“. Die neue Version ist auf die aktuellen Herausforderungen angepasst. Die Inhalte wurden zudem gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern bewertet und so weiter optimiert. https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber_node.html
 

Aktuelle Informationen (17. März 2020)

Aktuelle Informationen des Robert Koch Instituts zur Corona Krise

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten.https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Informationen zur häuslichen Quarantäne (17. März 2020)

COVID-19: Informationen zur häuslichen Quarantäne sowie Tipps für Eltern

„Hahna Cumbana“ übergeben Schecks aus dem Erlös vom „Hirschfest“ (11. Dezember 2019)

Einen schönen Rahmen gab der Urbacher Weihnachtsmarkt für die Benefizaktion der „Hahna Cumbana“. Die umtriebige Gruppe, die den höchst gelungenen Maischerz mit dem Hirschen auf dem gleichnamigen Platz initiiert und durchgezogen und dann auch noch zum Ende der Gartenschau ein tolles Fest auf die Beine gestellt hat, spendete nun den Erlös der Aktionen für mehrere gute Zwecke. Bürgermeisterin Martina Fehrlen, die bei der Scheckübergabe am Sonntagmorgen noch einmal das hohe Engagement und die Kreativität der „Hahna Cumbana“ lobte, legte für die Gemeinde zur Abrundung der Spendensumme von insgesamt 6.800 € nochmals 1.200 € drauf, die aus dem Erlös der Versteigerung von Gartenschau-Devotionalien beim Hirschfest zusammenkamen.
Den „Hahna Cumbana“ war es wichtig, dass die Spendensumme gerecht an Einrichtungen verteilt werden, die es „verdient“ haben. So kam zunächst die „Olgäle-Stiftung“ in den Genuss eines Schecks über 3.000 €. Mit der Stuttgarter Kinderklinik sind die „Hahna Cumbana“ schon seit vielen Jahren herzlich verbunden, wie deren Repräsentantin Dr. Stefanie Schuster lobend und mit großer Freude erwähnte.
 
Ebenfalls mit einem Scheck über 3.000 € wurde das Backnanger Kinderhospiz „Sternentraum“ bedacht. Der Förderverein möchte die Spende insbesondere für die Trauerarbeit mit den Hinterbliebenen der verstorbenen Kinder verwenden, die nicht von staatlicher Seite bzw. den Krankenkassen finanziert wird und doch so wichtig ist.
 
Über Schecks mit einem Betrag von jeweils 1.333,33 € freuten sich außerdem der Förderverein Evangelische Jugend, der das Geld für die Finanzierung der Stelle des Jungendreferenten sehr gut gebrauchen kann, der DRK Ortsverein Urbach, der die „Hahna Cumbana“ beim Hirschfest logistisch und mit Manpower unterstützt hatte und nicht zuletzt auch „Kind und Jugend“ – Bürgerstiftung Urbach. Diesen Scheck nahm Bürgermeisterin Martina Fehrlen dankend entgegen. Sie berichtete, dass die Bürgerstiftung ab dem kommenden Jahr ein kostenloses Schulfrühstück - zunächst einmal an der Wittumschule - ermöglichen wolle. Bei Erfolg dieses Projekts, werde man darüber nachdenken, dies auch auf die Atriumschule auszudehnen.

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